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Entstehung der Sperrmüll-Entsorgung

Im historischen Maßstab betrachtet bildet Sperrmüll ein vergleichsweise junges Phänomen. Die Anfänge der Müllabfuhr in Deutschland reichen jedoch bis ins 15. Jahrhundert zurück. Bis dahin war es üblich, allerlei Unrat, Essensreste oder auch Fäkalien einfach auf die Straße zu kippen. Aus hygienischen Gründen entschlossen sich mit der Zeit immer mehr deutsche Städte und Gemeinden, den Müll auf Felder zu bringen, die außerhalb der Stadtmauern lagen. So entstanden die ersten Mülldeponien. Sperrmüll und die Sperrmüll-Entsorgung spielten damals nur eine sehr untergeordnete Rolle – wohl auch, weil Einrichtungsgegenstände meist von Generation zu Generation weitergegeben wurden. So fiel Sperrmüll damals eher selten an. Das änderte sich mit dem Beginn der Industrialisierung. Die Menge des ständig entstehenden Mülls wuchs, und immer häufiger entstand auch das, was wir heute Sperrmüll nennen. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Großbritannien die erste Müllverbrennungsanlage der Welt in Betrieb genommen. Damit war erstmals eine Grundlage geschaffen, Sperrmüll nach dessen Entsorgung dauerhaft zu beseitigen. Seit etwa 110 Jahren wird in Deutschland der Müll mit speziell dafür entwickelten Fahrzeugen abtransportiert. Auch früher gab es schon Wagen, die übergroßen Sperrmüll abholten. Meist waren es Altmetall-Sammler – eine erste Form der Sperrmüllabfuhr, bevor es den Begriff „Sperrmüll“ gab. Vom „Sperrmüll“ sprach man nämlich erst später: Mit dem Aufkommen von Tonnensystemen zur Müllbeseitigung kam die Frage auf, was man mit all dem sperrigen Unrat machen soll, der nicht in die Tonnen passt. Seitdem gibt es in Deutschland ganz offiziell den Begriff „Sperrmüll“. Weil herkömmliche Müllwagen eher für das Ausschütten großer Mengen Müll ausgelegt waren, und nicht für die Zerkleinerung von Sperrmüll, schafften sich die Städte nun ganze Flotten von Spezialwagen für die Sperrmüllabfuhr an. Das war die Geburtsstunde der Sperrmüllabfuhr moderner Prägung.

Sperrmüllabfuhr – Keine Frage des Termins

Noch bis vor einigen Jahren waren sie ein häufig gesehener Anblick in deutschen Städten: Sperrmüllhaufen, die am Straßenrand standen. Es gab feste Termine für die Sperrmüllabholung, und zwei bis drei Tage davor begannen auch die Berliner, ihren sperrigen Unrat an den Straßenrand zu stellen. Kinder durchstreiften die Haufen auf der Suche nach nützlichen Gegenständen. Und Altmetallsammler nahmen sich das, was sie noch brauchen konnten. Heute geschieht die Sperrmüllabfuhr meist auf Bestellung. Und wer möchte, kann seinen Sperrmüll frei von irgendwelchen Terminen bei einem Entsorgungsbetrieb wie der BSR oder bei Wertstoffannahmestellen abgeben. Im Jahr 2008 entstanden in Berliner Haushalten etwa 114.000 Tonnen Sperrmüll. Eine gigantische Menge! Etwa viertausend Mal müsste ein großer Kipplaster fahren, um all den Berliner Sperrmüll eines Jahres auf einen Haufen zusammen zu bringen. Aufgrund des hohen Aufkommens von Sperrmüll wurde der Recyclingkreislauf in letzten 20 Jahren kontinuierlich verbessert. Mittlerweile gibt es kaum mehr Sperrmüll in Berlin, der nach der Entsorgung nicht wiederverwertet werden könnte. Auch Kraftzone leistet im Bereich Sperrmüllentsorgung und Sperrmüllabfuhr einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.

114.000 Tonnen Sperrmüll jährlich in Berlin

Unter Sperrmüll versteht man der Definition nach alle Sorten von Müll, die wegen ihrer Größe nicht über das klassische Tonnensystem entsorgt werden können. Hinzu kommen noch einmal 62.000 Tonnen „Gewerbemüll“, meist also Sperrmüll, der bei Betrieben anfällt. Zu klassischem Sperrmüll zählen also alle sperrigen Einrichtungs- und Haushaltsgegenstände, die nicht in die für Hausmüll zugelassenen Abfalltonnen passen. Sperrmüll muss daher gesondert vom Hausmüll abgeholt und entsorgt werden. Standardmäßig zählen in Berlin folgende Gegenstände zum Sperrmüll:
  • Möbel und Möbelteile
  • Schrott (Fahrräder, Kinderwägen, Metallgestelle usw.)
  • Matratzen, Teppiche, Laminat
  • Kunststoff(-teile) wie Rohre, Spülkästen oder Badewannen
  • Holzteile, Tür- und Fensterrahmen
  • Plastikteile, Dachrinnen und Rohre
  • Drahtglas und Fensterglas
  • Teile von Sanitäranlagen
Sperrmüll wird in der Regel vom Hausmüll getrennt gelagert und kann selbst zu Recycling-Firmen gebracht werden. Oder sie finden einen Entsorgungsdienst wie Kraftzone Berlin, der die meist zeitraubende und aufwendige Entsorgung des Sperrmülls für Sie schnell und preisgünstig übernimmt.

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